Ohne Bäume kein Leben
           Bäume spenden Leben.   Bäume zu schützen ist Bürgerpflicht!

Schutz der Straßenbäume - 

               "Müllplatz" Wald


Mit meinen Fotografien möchte ich auf die Schönheit unserer Stadt im Grünen aufmerksam machen. Der wunderbare alte Bestand an Kiefern, Eichen, Birken, Buchen, Fichten, Weiden, Linden, Kastanien... prägt das Bild unserer Stadt.  

Auch die seltene Elsbeere finden wir in unseren städtischen Wäldern.  In einigen Straßen wachsen Felsenbirne, Zierkirsche, Flieder - das sind traumhafte Anblicke, wenn diese Bäume blühen... Falkensee bezeichnete sich als Gartenstadt - die Schilder "Gartenstadt" sind längst verschwunden... 


   Wird der Schutz der Straßenbäume vernachlässigt?     

Wie lange muss ein Bäumchen wachsen, bis es uns die Luft zum Atmen filtern kann...? Unsere Urenkel werden es erleben...!

So nimmt eine 100-jährige Eiche in einem Jahr rund 50 Kilogramm CO2 aus der Luft auf und baut es in ihre Biomasse ein.

 

als ich am 5. August 2013 mit dem Rad in die Freiburger Straße fuhr, traute ich meinen Augen nicht - das kleine Wäldchen wurde als Bauland verkauft und insgesamt durften 40 Bäume gefällt werden.

War der Kahlschlag notwendig?  Hoffentlich  werden nach Abschluss der Baumaßnahmen ebenso viele Bäume nachgepflanzt...

(klick auf die Bildchen zur Vergrößerung)

Auf diesem kleinen Areal stehen dichtgedrängt 5 EFH!, darunter ein "Protzbau" mit Doppelgarage und Saunahaus

 

Für Bäume ist kein Platz mehr vorhanden...!!!

 

Inzwischen haben sich Bürgerinitiativen gebildet, die sich für den Erhalt der Bäume in den Straßen einsetzen, die um den Erhalt der kleinen Wäldchen oder die amtliche Anerkennung von zu schützenden Biotopen kämpfen.  Manchmal auch mit Erfolg: 


-> Moosbruchheide  klick hier 

-> Heide-Nelke am Russengraben klick hier


Jeder versteht, dass verkehrssichernde Maßnahmen zum Schutz der Bürger und deren Eigentum hohe Priorität beim Straßenausbau und Baumaßnahmen auf Grundstücken haben, aber bitte, liebe Stadtverwaltung, mit einem gesunden Menschenverstand und Augenmaß entscheiden!  

 

Die Hainbuche

Die "Baumschutzgruppe Finkenkrug" bemüht sich seit vielen Jahren um den Erhalt des Baumbestandes in unserer Stadt. Immer wieder bitten Bürger die Baumschutzgruppe um Unterstützung, wenn bekannt wird, dass die Motorsägen anrücken. Ich denke da nur an unseren gemeinsamen Kampf um den Erhalt der Hainbuche in der Eutiner Straße. Foto oben u. unten.

Jedem, der diese Bilder hier betrachtet, sollte das Herz aufgehen bei all der Schönheit die unsere Stadt und ihre Umgebung noch bieten... (In meinem Schreiben an die Stadtverwaltung, bat ich um den Erhalt der Hainbuche. Darüber war man empört und kritisierte mich. Meine Kollegin von der Baumschutzgruppe und die Anlieger konnten bei einem Ortstermin die Verwaltung vom Erhalt des Baumes überzeugen... der Baum behindert nicht den Straßenverkehr)

Gemeinsam, Bürger und Baumschutzgruppe, haben wir erreicht, dass der Baum weiter wachsen darf.  Die Bilder sprechen für die richtige Entscheidung - das Grünflächenamt war einsichtig - DANKE ! 

Winter 2013:  Hainbuche, dahinter steht ein rotes Auto...

der Baum sollte wegen Verkehrsbeeinträchtigungen gefällt werden (gegenüber dem roten Auto auf der Straße)

Hainbuche im Herbst 2014

wunderschöner Anblick

Hainbuche im August 2017 

Hainbuche in der Eutiner Straße im April 2017

 

 Eiche, Buche, Kastanie und Weide  

 "Wüßt ich genau, wie das Blatt aus seinem Zweig hervorkam,

schwieg ich auf ewige Zeit still, denn ich wüsste genug"         

                                                                                                                                              (Hugo von Hofmannsthal 1874-1929)

 Buchen-Keimling tritt seinen Weg in die Welt an

 ein Buchenblatt zart und zerbrechlich, beginnt sich zu entfalten 

Buchenblatt im Mai  

aus dieser kleinen Knospe entfaltet sich eine prachtvolle Blüte von fast 10 cm Länge

 Silberweide im zeitigen Frühjahr


Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur.  

     (George Sand 1804-1876)

 


gewissenlos und ohne Skrupel

Der Wald ist zu einem Müll-Abladeplatz geworden. Am 25. Januar 2015 habe ich Fahrradreifen auf Kiefernästen gesehen und auf dem Scheinwerferberg in den Falkenhagener Alpen  haben  Picknick-Gäste den gesamten Müll hinterlassen, einschließlich Alpacca-Besteck und zerbrochene "Suff-Pullen".

Die Verursacher werden nur selten erwischt. Aber ab und an gelingt es, mit Unterstützung wachsamer Bürger die Sünder dingfest zu machen.

  Im April 2020 informierte das Forstamt Brieselang (auch zuständig für Falkensee) das im Wald am Havelländer Weg mehrere LKW-Ladungen Bauschutt abgeladen wurden...(kurz vor dem Umspannwerk). Der Havelländerweg wurde vor einiger Zeit ausgebessert und tiefe Schlaglöcher beseitig. Kein Wunder, dass diese Straße für Umweltsünder nunmehr geeignet ist.  Ein Teil des Bauschutts wurde bereits abgefahren, was mit erheblichen Kosten für die Forst verbunden ist...

wer hat dort seine Lumpen hingehangen?

der Wald ist keine Müllhalde!                  

  still und heimlich abgestellt - Denkste! Anwohner haben sich das Kennzeichen des "Anlieferers" notiert...

 unser Ordnungsamt hat entsprechend reagiert und den Giftcontainer abgeholt

 der Havelländer Weg ist ein "beliebter" Abladeplatz für Müll aller Art , obwohl in der Nähe ein Recyclinghof  existiert.

abgeladener Müll am Havelländer Weg, März 2014

  zerlumptes Ledersofa im Waldstück am Havelländer Weg

  und wieder Müll im Havelländer Weg Nähe Umspannwerk (wurde inzwischen beseitigt)

Fahrradschläuche am Baum im Stadtwald Nähe Havelländer Weg

Laubsäcke/Schnittholz am Havelländer Weg   

Uneinsichtige entwickeln "kreative" Ideen  

Buden im Wald bauen, Einkaufswagen auf die Bäume hieven, Trittstufen an Bäume nageln um in die Krone zu klettern, Feuerstellen anzulegen, BMX-Anlagen mit Sprungschanzen angelegt, Unterstände mit Öfen und Möbel versehen. - nach den Aussagen unseres Revierförsters sind es jugendliche Erwachsene, die die Wälder "für sich entdecken" und ihre Schandtaten und Sünden gegenüber der Natur durch andere entsorgen lassen - Vor kurzem (Mai 2020) wurden jugendliche festgestellt (erwischt). Anwohner sind beängstigt über das Verhalten der Jugendlichen, denn es wird auch geraucht und das bei der enormen Trockenheit. 


Ich habe Ähnliches in den Waldstreifen um die Reiherwiesen herum festgestellt: Feuerstellen, verkohltes Holz, Zigarettenkippen, Essensreste, Plastiktüten, Zigarettenschachteln, Suffpullen und in der alten großen Linde auf der Koppel wurde ein Hochsitz angenagelt - sehr oft habe ich die Nägel aus alten am Boden liegenden Brettern geschlagen (Verletzungsgefahr für Tiere) und die Suffpullen , Seile/Kordeln zu Hause entsorgt - mehr ist per Fahrrad zu transportieren nicht möglich...

 Bretter in den Ästen

Pullen bleiben liegen

Bretter mit Nägel liegen rum

der "Hochsitz" von unten gesehen

Haben diese Menschen kein Gewissen ? Der Wald ist kein Abenteuerspielplatz !! Wälder sind die grüne Lunge unseres Planeten!  Hier sollte sich der Mensch in Achtung vor der Natur bewegen und die Schönheiten der Wälder beim Spaziergang (oder auch Joggen und auf Wegen mit dem Rad fahren) genießen...

in einem Artikel in der MAZ vom 13.05.2020 äußert sich unser Revierförster über diese Zustände in unseren Wäldern  

 

 

nächste Seite: Straßenausbau in Falkensee