Ohne Bäume kein Leben
           Bäume spenden Leben.   Bäume zu schützen ist Bürgerpflicht!

Bäume  im Stadtbild

Lieber Gast, 

begleite mich auf meinen fotografischen Streifzügen durch unser schönes Falkensee. Der Bestand vieler alter Bäume wie Linden, Buchen, Eichen, Kastanien, Birken, Hainbuche, Ahorn, Zierkirche, Magnolienbäume u.a.  prägen das Bild unserer Stadt. In den städtischen Wäldern und um Falkensee herum findet man noch die seltene Elsbeere sowie Weißbuche, Traubeneiche, Winter- und Sommerlinde, Ulme, Lärche, Kiefer, Eiche, Buche, Rotbuche u.a.... es ist auch nicht zu verschweigen, dass die trockenen Sommer 2015, 2018/2019 den Baumbestand insgesamt dezimiert haben - aus verkehrstechnischer Sicht mussten in 2019 zahlreiche Straßenbäume gefällt werden - Nachpflanzung erfolgen, wenn standortmäßig keine Einwände (Lage der Medien) bestehen. Oftmals wird auch außerhalb der Stadtgrenze nachgepflanzt...   



Allerdings vollziehen sich mit dem Zuzug vieler Großstädter rasante  Veränderungen.  Anliegerstraßen werden nach einem Masterplan zu "Rennpisten" ausgebaut. Bäume müssen weichen, weil sie beim Ausbau der Straßen stören. Bäume werfen im Herbst viel Laub ab - das wird von einigen Anwohnern auch als störend empfunden - also Baum gleich beim Straßenausbau absägen... 

Viele naturliebende  Bürger und Bürgerinitiativen setzen sich dafür ein, Bäume und insbesondere die kleinen städtischen Wäldchen zu erhalten.   Nicht immer ist es erforderlich, eine Anliegerstraße nach dem  festgelegten Standard auszubauen.  Man wünscht  sich von den Stadtvätern mehr auf die berechtigten Wünsche der Bürger einzugehen und deren Hinweise  ernsthaft zu prüfen. 

Allen Bürgern sollte der Schutz unserer alten und stadtbildprägenden Bäume am Herzen liegen. 

In den Wäldern in unserer Stadt und um Falkensee  herum wurde seinerzeit unterschiedlich angepflanzt oder naturbelassen erhalten. In einigen Waldstücken stehen nur die schlanken Kiefern, in anderen wiederum sind Buchen, Eichen, Birken, Eiben und Kiefern vertreten. In den städtischen Mischwäldern kann man Eichelhäher, Elstern, Ringeltauben, Krähen, Falken, Käuzchen und viele andere Waldvögel, beobachten. Rehe kommen im Morgengrauen und in der Dunkelheit besuchen uns gerne die Wildschweine...  


Buche in der Konstanzer Straße



die unter Naturschutz stehende Buche in der Konstanzer Straße ist wohl einmalig:

sie kann "sprechen" und will uns etwas sagen...

Erst durch das Foto ist mir die Schönheit der Buche mit ihrem mahnenden "Worten"  bewusst geworden.

Auch meine geliebte Buche beginnt zu sterben - der Sturm "Sabine" hat einen dicken Hauptast abgebrochen, der leider schon vertrocknet war (Febr. 2020)



Eine Buche die "sprechen" kann - was will sie uns sagen ?

die Buche "spricht" nicht mehr - hat sie uns nicht mehr zu sagen?

Eichhörnchen besuchen die Buche genau so gern wie ich...  

 Sandbirken am Falkenhagener See                     

Birken und Eichen auf den Sanddünen am Falkenhagener See - es könnten Silberbirken sein

alte Eiche mit gleichmäßig gewachsener Krone

Eiche im Sommer

Eiche aus anderer Sicht

entlang der Düne

Eichengruppe

Spaziergänger auf der Düne

Birken

stark verästelte Eiche auf den Dünen

an der Schönwalder Straße

prächtig gewachsene Eiche etwas abseits der Schönwalder Straße im Falkenhagener Forst

die Eiche hat unter der Trockenheit im Sommer 2018 gelitten

ein großer Ast ist abgebrochen

Eiche an der Kreuzung Havelländer Weg/Schönwalder Straße

die vordere Eiche ist vor 3 Jahren einem jungen Autofahrer zum tödlichen Verhängnis geworden - auch heute noch werden zum Gedenken Blumen niedergelegt (Foto Mai 2020)

Projekt Penny-Markt und Volksbank siehe unter der Registerkarte "Finkenkrug" auf meiner anderen Homepage https://www.in-fakensee-zuhause.eu  Klick den Link an - zurück mit dem Browserpfeil

Weitere Bäume in loser Reihenfolge

die Weide am Schlaggraben sollte unter Naturschutz gestellt werden oder habe ich das "EulenSchild" übersehen?

diese Weide soll über 200 Jahre alt sein, das genaue Alter ist nicht bekannt. Umfang 8,30 m - gemessen 2015

über diesen "Stummelschnitt" haben sich besorgte Bürger an das Grünflächenamt gewandt - keine Sorge, der Schnitt muss sein, damit die Weide wieder schön austreibt - siehe Bild oben rechts 


Essigbäume in der Bachstelzen Straße - gibt es nicht mehr  - Ein Bürger aus der Bachstelzenstraße wandte sich an den Bürgermeister, weil im Zuge des Ausbaus der Straße gesunde alte Bäume gefällt wurden - er betonte auch, dass die Lebensqualität durch das Fehlen der alten Bäume beeinträchtigt würde (der Name des Bürgers ist mir bekannt)

Die Straße wurde ausgebaut - Im Januar 2020 bin ich die Straße zwei mal abgefahren, ich wollte Gewissheit haben: 80 Bäume wurden in 2019 nachgepflanzt. Um einige alte gesunde Bäume zuerhalten, ist die Straße verschwenkt worden. Nach der Bezahlung darf man die Bürger nicht fragen...diese werden mit 90% an der Finanzierung "beteiligt"!!  

Bild oben: Buche in der Bachstelzen Straße

Eichhörnchen an einer Eiche in der Bachstelzen Straße 

Meine Kamera war "schussbereit"

Weidengruppe am Ende der Bachstelzenstraße - diese Gruppe gibt es nicht mehr - es stehen nur noch Stümpfe...

Brücke über den Schlaggraben in der Bachstelzenstraße

Ahorn in der Fehrbeliner Straße

Kastanie in der Mannheimer Straße

Eiche in der Mannheimer Straße

Ahorn in der Ringstraße

Trauerweide Nähe Rosentunnel

Kastanie am Dyrotzer Weg - steht unter Naturschutz

Kastanie an der Volksbank

Buchen an der Volksbank in Finkenkrug

Foto: Sommer 2019 - ich bin oft hier - ein traumhaft schönes Gebiet


hinter der Baumgruppe an der Volksbank liegen die Überschwemmungswiesen, die vom Schlaggraben durchzogen sind. In der Hoffnung, dass diese Wiesen in ihrer Art, Form und Funktion erhalten bleiben, wenn das "Projekt F 71" realisiert wird. Penny will einen neuen Markt auf dem Gelände der Volksbank errichten...

Naturschutzgruppen und Bevölkerung sind mit dem Projekt nicht zufrieden... 

Linde in der Feuerbachstraße - durch einen fachgerechten Kronenschnitt konnte die Linde vor dem Abolzen bewahrt werden, Dank der Initiative der ehem. Leiterin der Baumschutzgruppe (so wurde mir erzählt)

Eiche auf dem Rathausplatz - auch hier konnte die Baumkrone durch einen fachgerechten Schnitt erhalten werden - der Baum wurde am 7.10.1961 anläßlich der Verleihung des Stadtrechts gepflanzt

Zierkirschen in der Hansastraße


an der Spandauer Straße

auf den Reiherwiesen

Fröbelstraße

am ehemaligen Mauerstreifen - die Natur ist sich selbst überlassen

Linden Krummer Luchweg

Dyrotzer Weg

"Große Lake" zwischen Falkensee und Spandau - im Hintergrund Häuser in der Spandauer Straße in Falkensee

Der Bauboom in unserer Stadt wird sich hoffentlich hier nicht hineinfressen - die Uferbereiche drohen abzustürzen und wurden mit dicken Reisig und Totholzstämmen geschützt

"Solitär" in der Finkenkruger Straße, links die Seniorenresidenz

Eiche am Vicco von Bülow Gymnasium

Robinien am Poetenweg

dieser schöne belaubte Weg in der Nähe der Lessingstraße führt zum Falkenhagener See

Münchner Straße

Krummer Luchweg

Rathauskreuzung am Angerteich

Krummer Luchweg

Duisburger- Ecke Essener Straße

Linden in der Nauener Straße

Akazien in der Ruppiner Straße



Mit meinen Fotografien möchte ich auf die Schönheit unserer Stadt im Grünen aufmerksam machen. Der wunderbare alte Bestand an Kiefern, Eichen, Birken, Buchen, Fichten, Weiden, Linden, Kastanien... prägt das Bild unserer Stadt.  

Auch die seltene Elsbeere finden wir in unseren städtischen Wäldern.  In einigen Straßen wachsen Felsenbirne, Zierkirsche, Flieder - das sind traumhafte Anblicke, wenn diese Bäume blühen... Falkensee bezeichnete sich als Gartenstadt - die Schilder "Gartenstadt" sind längst verschwunden... 

   Wird der Schutz der Straßenbäume vernachlässigt?     

Wie lange muss ein Bäumchen wachsen, bis es uns die Luft zum Atmen filtern kann...?  

So nimmt eine 100-jährige Eiche in einem Jahr rund 50 Kilogramm CO² aus der Luft auf und baut es in ihre Biomasse ein.



Die "Baumschutzgruppe Finkenkrug" bemüht sich seit vielen Jahren um den Erhalt des Baumbestandes in unserer Stadt. Immer wieder bitten Bürger die Baumschutzgruppe um Unterstützung, wenn bekannt wird, dass die Motorsägen anrücken. Ich denke da nur an unseren gemeinsamen Kampf um den Erhalt der 

Hainbuche in der Eutiner Straße

Jedem, der diese Bilder hier betrachtet, sollte das Herz aufgehen bei all der Schönheit die unsere Stadt und ihre Umgebung noch bieten... (In meinem Schreiben an die Stadtverwaltung, bat ich um den Erhalt der Hainbuche. Darüber war man empört und kritisierte mich. Meine Kollegin von der Baumschutzgruppe und die Anlieger konnten bei einem Ortstermin die Verwaltung vom Erhalt des Baumes überzeugen... der Baum behindert nicht den Straßenverkehr) 


Gemeinsam, Bürger und Baumschutzgruppe, haben wir erreicht, dass der Baum weiter wachsen darf.  Die Bilder sprechen für die richtige Entscheidung - das Grünflächenamt war einsichtig - DANKE ! 



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